Wie alles aussah
Der Ausgangszustand: klassische Stationsräume, die über Jahrzehnte ihren Dienst getan haben. Funktional – aber weit entfernt von dem, was eine moderne Katheterlounge braucht. Diese drei Bilder sind der stille Referenzpunkt für alles, was folgt.
Der mutige Schnitt – die Entkernung
Der Startschuss. Innerhalb weniger Tage verschwindet die alte Raumstruktur: Einbauten werden demontiert, die Räume leergeräumt. Hier wird nicht kosmetisch renoviert – hier wird bis auf die Substanz zurückgebaut.
Freilegen und Vorbereiten
Die Entkernung geht in die Tiefe: Decken werden geöffnet, Installationen freigelegt. Was nach Chaos aussieht, ist der wichtigste Moment des Projekts – jetzt wird die gesamte technische Infrastruktur für die künftige Katheterlounge neu geordnet. Dabei werden zwei benachbarte Zimmer zusammengelegt, um den künftigen Raum großzügiger und heller zu gestalten.
Neue Räume wachsen – der Trockenbau
Nur eine Woche nach Beginn der Abbrucharbeiten wächst bereits das Neue: Metallständerprofile zeichnen den künftigen Grundriss in den Raum. Zum ersten Mal wird sichtbar, wie die Katheterlounge einmal gegliedert sein wird.
Die Räume schließen sich
Entkernung des alten Mauerwerks bis auf den Grund: Aus dem offenen Ständerwerk werden echte Räume mit Türöffnungen und klaren Proportionen – auch wenn Staub und Baustellenbeleuchtung noch das Bild bestimmen.
Feinschliff hinter den Kulissen
Spachtel- und Malerarbeiten, Deckenmontage, Staubschutzwände: die Phase, in der äußerlich scheinbar wenig passiert – und sich doch die spätere Qualität entscheidet. Und während gebaut wird, läuft die Patientenversorgung nebenan weiter.
Ausweichraum: die OPA
Während der Bauzeit betreuten wir unsere Patientinnen und Patienten in der OPA – der Operativen Aufnahme gegenüber dem großen anästhesiologischen Aufwachraum –, die wir für diese Zeit mitbenutzen durften.
Es wird hell – die Zielgerade
Vier Wochen später ist die Verwandlung mit Händen zu greifen: Böden verlegt, Wände gestrichen, Beleuchtung montiert. Die ersten Behandlungsplätze stehen – der Baustellencharakter ist fast vollständig verschwunden.
Ankommen – die fertige Katheterlounge
Geschafft: Die Katheterlounge ist eingerichtet und bezugsfertig. Behandlungsplätze, Monitoring, freundliches Licht und eine ruhige Farbgebung – gebaut für kurze Wege, effiziente Abläufe und Patientinnen und Patienten, die sich hier gut aufgehoben fühlen sollen.