Das jüngste der drei Labore – und ein Sonderfall: Die Angiographieanlage in HKL 1 ist noch sehr neu und wurde deshalb nicht getauscht, sondern für die Bauarbeiten sorgfältig eingepackt und in Holz verkleidet. Kern des Umbaus war die Klimatisierung des Raumes – denn Arbeiten unter schwerem Bleischutz bei hohen Temperaturen ist anders kaum zumutbar. Nun sind alle drei HKLs klimatisiert, angenehmer für Untersucher wie Patient. Dokumentiert zwischen November 2025 und Juli 2026.
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Ein einzelnes Bild aus dem Herbst: der Schaltraum des alten Herzkatheterlabors 1, das Team an den Monitoren, Routine im Klinikalltag. Zu diesem Zeitpunkt läuft nebenan bereits der Umbau von HKL 3 – und es ist absehbar, dass HKL 1 als letztes der drei Labore an der Reihe sein wird.
Am 19. März wird nebenan das neue HKL 2 fertig – am selben Tag entsteht dieser Blick in den Flur vor den Laboren. Gut eine Woche später noch ein Blick in den vertrauten Schaltraum: Auf den Monitoren laufen Angiographiebilder, die Altanlage tut weiter ihren Dienst. Doch ihre Tage sind gezählt.
Blick durch die Scheibe des Schaltraums: Im Labor läuft ein Eingriff, das Team steht in Bleischürzen am Tisch, der C-Bogen ist am Patienten. Ganz normale Versorgung – und zugleich einer der letzten Eingriffe an der alten Anlage.
Der dichteste Tag des Bautagebuchs: Morgens um acht steht die Altanlage noch komplett da – Decken-C-Bogen, Tisch, Monitorampel. Ab dem Vormittag wird ausgeräumt: Geräte werden in Folie gepackt, Schränke geleert, Material in Kisten verstaut. Bis zum Nachmittag verwandelt sich das Labor vom Behandlungsraum in eine Baustelle in Vorbereitung.
Eine knappe Woche später ist es still geworden im Labor: Die Anlage steht vollständig in Schutzfolie verpackt da, außer Betrieb genommen. Ein fast skulpturaler Anblick – die weiße Hülle als letztes Bild der alten Technik.
Die Anlage bleibt an ihrem Platz – zum Schutz wird sie vollständig in eine Holzverkleidung eingehaust. Der Boden ist zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig entfernt. Rundherum schreitet die Entkernung voran.
In den folgenden Wochen entsteht der neue Raum: Wände werden geöffnet und neu aufgebaut, Ständerwerk und Installationen wachsen, Leitungen werden gezogen. Mitte Mai sind die Flächen weitgehend geschlossen – der Innenausbau nimmt Gestalt an.
Die neue Anlage muss gar nicht erst kommen – sie ist längst da. Weil sie so neu ist, bleibt sie erhalten und wird für die Bauzeit vollständig in Holz verkleidet. Wie ein trojanisches Pferd steht die geschützte Anlage mitten im Raum, während ringsherum Wände, Decke und Klimatechnik neu entstehen.
Kern des Umbaus ist die Klimatisierung: Kühltechnik, Kanäle und Innenausbau entstehen rund um die verpackte Anlage. Damit wird das Arbeiten unter Bleischutz bei künftig angenehmen Temperaturen möglich – ein spürbarer Gewinn für Team und Patienten.
Anfang Juli laufen die Gewerke zusammen: Decke und Beleuchtung sind drin, die Monitore hängen, Verkleidungen und Details werden montiert, parallel wird die Anlage in Betrieb gesetzt und justiert. Tag für Tag verschwinden Schutzfolien und Baustellenreste.
Die jüngsten Aufnahmen zeigen ein Labor, das fertig aussieht: Anlage vollständig ausgepackt und Betriebsbereit, Tisch und Monitorampel an ihrem Platz, neue Decke mit Flächenleuchten, aufgeräumte Flächen.
Am 14. Juli 2026 wird der gemeinsame Flur zwischen HKL 1, HKL 2 und HKL 3 feierlich eröffnet – der sichtbare Abschluss von über einem Jahr Umbau im laufenden Betrieb. Alle drei Labore sind nun in Betrieb und vollständig klimatisiert.
Mit HKL 1 schließt sich der Kreis: Nach der Katheterlounge (Teil 1, fertig 26.06.2026), HKL 3 (Teil 2, Juni–November 2025) und HKL 2 (Teil 3, fertig 19.03.2026) ist dies das letzte der drei Katheterlabore. Die Timeline endet bewusst offen – Stand der Bilder: 12.07.2026.