Abschied von Büroräumen und Lagerräumen
Am 23. Mai 2025 fällt der Startschuss – und damit für das gesamte Vorhaben: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnen, die bisherigen Büros und Lagerräume leerzuräumen. Gut zu erkennen ist noch das Büro der Leitung der kardiologischen Funktion. Wo bislang verwaltet und gelagert wurde, entsteht Platz für ein neues Herzkatheterlabor – der Beginn des Abenteuers, die kardiologische Funktion zu erweitern.
Ausbau und Entkernung
Nach der Räumung folgt die Entkernung: Boden, Decken und Installationen werden zurückgebaut, bis nur noch der Rohbau übrig ist. Erst jetzt zeigt sich, wie viel Technik in so einem Labor wirklich steckt – in der Decke, im Boden, hinter jeder Wand.
Neue Infrastruktur entsteht
Jetzt wird von Grund auf neu gebaut: Trassen für Elektrik, Kühlung und Daten, Vorbereitungen für den Strahlenschutz, neue Wand- und Deckenkonstruktionen. Eine moderne Angiographieanlage stellt enorme Anforderungen an Statik und Gebäudetechnik.
Rohinstallation im Sommer
Während draußen Sommer ist, wächst drinnen die technische Grundausstattung: Leitungen werden gezogen, Anschlüsse gesetzt, die Raumstruktur nimmt Form an. Vieles davon wird später unsichtbar hinter Wänden und Decken verschwinden – und genau deshalb muss jetzt alles stimmen.
Der Innenausbau
Im September schließt sich der Raum wieder: Wandverkleidungen, Deckenmontage, Bodenaufbau. Aus der Baustelle wird erkennbar ein Labor – mit den besonderen Anforderungen eines Eingriffsraums an Hygiene, Strahlenschutz und Reinigungsfähigkeit jeder einzelnen Oberfläche.
Die neue Anlage kommt
Der logistische Höhepunkt des Projekts: Die neue Angiographieanlage wird angeliefert und eingebracht. Tonnenschwere Komponenten müssen millimetergenau an ihren Platz – ein Kraftakt für Spezialisten, festgehalten gleich von mehreren Kameras.
Montage, Feinschliff, Systemtechnik
Nach der Einbringung folgen Wochen konzentrierter Detailarbeit: Die Anlage wird montiert, justiert und mit der Gebäude- und IT-Infrastruktur verbunden. Parallel entstehen die finalen Oberflächen – Decke, Beleuchtung, Wandpaneele. Schritt für Schritt verwandelt sich die Baustelle in einen hochtechnisierten Eingriffsraum.
Inbetriebnahme
Anfang November ist es so weit: Das neue HKL 3 ist fertig. Die Anlage ist abgenommen, das Team eingewiesen, die ersten Eingriffe können beginnen. Was fünf Monate zuvor mit dem Abriss von Büros und Lagern begann, endet mit einem Labor auf dem neuesten Stand der Technik – für präzisere Bildgebung, geringere Strahlendosis und bessere Behandlungsmöglichkeiten.
Feierliche Eröffnung durch das Rhythmologieteam
Mit einem symbolischen Banddurchschnitt eröffnet das Rhythmologieteam das neue Herzkatheterlabor 3 – der feierliche Auftakt für den Regelbetrieb.
Angekommen im Alltag
Die Aufnahmen aus den Monaten danach zeigen, wofür der ganze Aufwand betrieben wurde: Das neue HKL 3 ist im Routinebetrieb angekommen und leistet seitdem täglich seinen Beitrag zur Versorgung der Patientinnen und Patienten.